Gisbert Große-Brauckmann

* 12. Mai 1926 Göttingen
† 25. April 2001 Frankfurt am Main

von Sylvain Hodvina

Gisbert Große-Brauckmann

Gisbert Große-Brauckmann wurde als zweites von 3 Kindern des Studienrates Emil Große-Brauckmann (* 31. Januar 1887 Flierich [Bönen, Westfalen], † 23. Juli 1961 Göttingen) und dessen Ehefrau Margarete Marie Wilhelmine Renner (* 18. März 1890 Göttingen, † 25. April 1972 Göttingen) am 12. Mai 1926 in Göttingen geboren. Seine Geschwister waren Dietrich (1917‒1939) und Hilde (1932).

Er verbrachte seine Jugend in Göttingen, wo er auch seine Schulausbildung erhielt. Ab April 1936 bis Ende März 1944 besuchte er zunächst das Staatliche Gymnasium Göttingen (heute Max-Planck-Gymnasium), wobei er in Latein und Altgriechisch auch von seinem Vater Unterricht erhielt und zuletzt ein Braunschweiger Gymnasium, wo er als Luftwaffenhelfer ausgebildet wurde und ein „Abgangszeugnis mit Reifevermerk“ erhielt. Danach war er sowohl als Luftwaffenhelfer wie auch beim Reicharbeitsdienst eingesetzt. Nach Kriegsende und Absolvierung eines halbjährigen Übergangskurses bestand er im April 1946 eine Zulassungsprüfung zum Studium und begann Ende Mai 1946 zum Sommersemester ein Studium der Naturwissenschaften (Biologie, Chemie und Physik) für das Lehramt in Göttingen, das er im Dezember 1950 mit dem Staatsexamen beendete. Danach war er während seiner Promotion zunächst bis Ende Dezember 1950 als wissenschaftliche Hilfskraft und bis Ende Dezember 1952 als wissenschaftlicher Assistent angestellt. Am 22. Dezember 1952 wurde er an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität zu Göttingen promoviert; der Titel seiner Dissertation bei Franz Firbas (1902‒1964), dem Leiter des 1952 gegründeten Systematisch-Geobotanischen Instituts, lautete „Untersuchungen über die Oekologie, besonders den Wasserhaushalt, von Ruderalgesellschaften“. Anschließend war er noch für kurze Zeit wissenschaftlicher Assistent von Firbas.

Während seines Studiums lernte er die ebenfalls seit Sommersemester 1946 in Göttingen studierende Helga Oetker kennen, die im Mai 1953 mit der Arbeit „Untersuchung über die Ernährung einiger Myxobakterien“ promovierte. Gisbert Große-Brauckmann heiratete Helga Oetker (* 9. August 1925 Bremen, † 24. Januar 2007 Heppenheim), Tochter des Reedereiangestellten Wilhelm Oetker (* 14. August 1895 Bremen, † 29. April 1980 Bremen) und der Alma Kühne (* 20. Juli 1895 Bremen, † 23. September 1994 Bremen) am 24. August 1953 in Göttingen. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor: Jens (1956) und Karsten (1961).

Ab April 1953 besetzte er eine Vertretungsstelle eines Wissenschaftlichen Assistenten am Botanischen Institut der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Zu Anfang Oktober 1956 wechselte er ‒ wieder auf Firbassche Empfehlung ‒ zur Staatlichen Moor-Versuchsstation in Bremen. Dort blieb er als Kustos der botanischen Abteilung bis Ende März 1967.

Am 1. April 1967 trat er die Stelle eines Kustos an am Botanischen Institut der Technischen Hochschule Darmstadt. Dort habilitierte er sich und erhielt die Venia legendi im Januar 1968. Bereits im Mai 1969 erfolgte die Anstellung als Akademischer Rat und im November 1969 die Beförderung zum Akademischen Oberrat. Die Ernennung zum Professor erfolgte schließlich im September 1971. In den Ruhestand trat er im November 1991.

Gisbert Große-Brauckmann starb am 25. April 2001 an Leukämie in einem Frankfurter Krankenhaus und wurde in Bremen-Riensberg im Familiengrab seiner Schwiegereltern beerdigt.

In einem Altphilologen-Elternhaus aufgewachsen, stand schon für den Schüler außer Frage, sich später beruflich mit Naturwissenschaften zu beschäftigen. Anregungen zur Beschäftigung mit der Natur vermittelten ihm sein älterer Bruder sowie sein Onkel Ewald Große-Brauckmann (1874‒1972). Erste botanische Kenntnisse verschaffte er sich bei Familienurlauben im Allgäu sowie während seiner Luftwaffenhelfertätigkeit auf dem Truppenübungsplatz in der Lüneburger Heide. Vertieft wurden diese Kenntnisse dann durch die sonntäglichen Anfänger-Exkursionen während seines Studiums in Göttingen. Die Examensarbeit bei Franz Firbas konnte nur vegetationsgeschichtlich oder ökologisch ausgerichtet sein. Da sich Gisbert Große-Brauckmanns nicht für Pollenanalyse und Historisches interessierte, blieb nur eine „kausalanalytisch-ökologische“ Abschlußarbeit. Das Ergebnis war Ende 1950 die „Floristische Zusammensetzung und Ökologie der Ruderal- und Trittgesellschaften in der Umgebung Göttingens“, die als Grundlage für eine weitere ökologische Arbeit diente, die 1952 vorgelegte Dissertation „Untersuchungen über die Oekologie, besonders den Wasserhaushalt, von Ruderalgesellschaften“

Handschrift Gisbert Große-Brauckmann Während seiner (zeitlich befristeten) Gießener Assistentenjahre bei Dietrich Albertus Enno Alexander von Denffer (1914‒2007) war Gisbert Große-Brauckmann zuständig für Exkursionen, Pflanzenbestimmungsübungen und wissenschaftliche Gartenbetreuung. Zwar konnte er sich hier ausgiebig mit Moosen und Seggen beschäftigen (von ihm stammt der älteste Beleg von Carex hartmanii aus der Gießener Umgebung) und eine Examensarbeit über „Trockenrasen der nördlichen Wetterau“ betreuen, für sein eigenes berufliches Vorankommen fand er jedoch kein ergiebiges Thema.

Daran änderte sich zunächst auch nichts nach seinem Wechsel an die Bremer Moor-Versuchsstation, der seit 1948 Werner Baden (1903‒1992) als Direktor vorstand. Vielmehr mußte er sich hier in ein völlig neues Gebiet einarbeiten. Als einzigem Botaniker neben mehreren Chemikern oblag ihm die Ansprache der aus allen Landesteilen zugesandten Torfproben lediglich hinsichtlich des Zersetzungsgrades des Torfs nach der 10stufigen Skala von Lennart von Post (1884‒1951; Quetschmethode: Klassifizierung nach der Farbe des abtropfenden Wassers sowie der Menge der breiartigen, zwischen den Fingern hindurchgehenden Substanz und Menge, Art und Beschaffenheit des Quetschrückstandes) sowie der makro- und mikroskopisch erkennbaren Pflanzenbestandteile. Außerdem hatte er für die von der Versuchsstation ausgerichteten Exkursionen Führer zu erstellen. Da für diese auch Pollendiagramme erwartet wurden, mußte Gisbert Große-Brauckmann 1957 noch einmal bei Franz Firbas „in die Lehre gehen“. Damit arbeitete er nun in dem Feld, das er nie angestrebt hatte: Vegetationsgeschichte und Pollenanalyse.

Günstig für die Einarbeitung in das „Moor-Thema“ war die reichhaltige Bibliothek der Versuchsstation mit etlichen Originalwerken, was auch zu einer intensiveren Beschäftigung mit dem Schwedischen führte (und später mehr als einem Dutzend Schweden-Urlauben). Durch die Einsendungen an die Versuchsstation erhielt Gisbert Große-Brauckmann einen guten Überblick über die Vielfalt der (landwirtschaftlich genutzten) Moore Nordwestdeutschlands. Bisherige Unklarheiten und Überschneidungen bei den Begriffen zur Moorgenese und Moortypisierung führten zu ersten Publikationen: „Zur Terminologie organogener Sedimente“ (1961), „Zur Moorgliederung und -ansprache“ (1962) und „Torfe und torfbildende Pflanzengesellschaften“ (1962).

Mitte der 1960er Jahre stellte sich für den nunmehr fast 40jährigen Gisbert Große-Brauckmann die Frage nach der weiteren Lebensplanung, denn das Thema Moorkultivierung und -bewirtschaftung hatte seinen Stellenwert verloren. Ein Ausweg erschien ihm durch Habilitation; als Thema wählte er Großrest- und pollenanalytische Untersuchungen am Steinhuder Meer, ohne zu wissen, an welchem Ort er sich habilitieren könne.

Durch seinen befreundeten Kommilitonen Otto Ludwig Lange (1927), der ebenfalls 1946 sein Studium in Göttingen begann und 1952 mit der Promotion abschloß und der zwischen 1961 und 1963 Wissenschaftlicher Rat an der Technischen Hochschule Darmstadt war, erfuhr er von einer neu zu schaffenden Kustodenstelle beim Darmstädter Botanik-Ordinarius Hubert Ziegler (1924‒2009, bis 1970 Professor für Botanik und Direktor des Botanischen Gartens). In Darmstadt konnte Gisbert Große-Brauckmann sich mit der Arbeit „Typen und Sukzessionen torfbildender Pflanzengesellschaften in nw-deutschen Mooren, besonders am Steinhuder Meer“ (1967) habilitieren, publiziert in zwei Teilen 1974 und 1976 unter verändertem Titel.

Die in Bremen gewonnenen Erfahrungen mit Pollen konnten in ein bereits 1964 in Darmstadt begonnenes Forschungsprojekt der Aerobiologin Erika Stix (1934‒2011) einfließen und mündeten in mehreren Arbeiten zum jahreszeitlich Verlauf des Pollenflugs. Neben Vorlesungen zur Ökologie, Systematik der Blütenpflanzen, später auch zu Kryptogamen, gehörten zu seinen Aufgaben auch Exkursionen. Er leitete insgesamt 15 große Exkursionen (neben Nordwest- und Südwestdeutschland sowie Kleines Walsertal auch Mallorca, Sardinien, Teneriffa, La Palma, Madeira und mehrfach Nordschweden). Mit seiner mykofloristisch engagierten Frau veranstaltete er Pilzexkursionen im Odenwald.

Den Mooren blieb Gisbert Große-Brauckmann auch in seiner Darmstädter Zeit als weltweit anerkannter Spezialist im Bereich der Moorforschung verbunden, insbesondere bei Fragen der Rekonstruktion früherer Lebensräume mit Hilfe pflanzlicher Großreste. So war er 1970 Gründungsmitglied der DGMT (Deutsche Gesellschaft für Moor- und Torfkunde), mehrfach Funktionär in der Sektion Geowissenschaften und konnte in der Zeitschrift „Telma“ diverse Moorartikel publizieren. Auch wirkte er mit bei der Vereinheitlichung der west- und ostdeutschen bodenkundlichen Ansprachen zur 4. Auflage der bodenkundlichen Kartieranleitung (KA4, 1994). Für seine Verdienste erhielt er 1997 die C.-A.-Weber-Medaille der DGMT und wurde deren Ehrenmitglied. Im Rahmen von Kandidatenarbeiten wurden neben Mooren im Allgäu und Kleinwalsertal auch solche in Hessen untersucht: Odenwald, Spessart, Vogelsberg und Rhön.

Ein weiteres Arbeitsfeld ergab sich 1976 durch die Berufung Gisbert Große-Brauckmanns in die beim Regierungspräsidium in Darmstadt angesiedelte „Naturschutzstelle“, ein beratendes Gremium nach dem bis dahin noch immer geltenden Reichsnaturschutzgesetz von 1935 (das erst durch das Bundesnaturschutzgesetz von 1976 abgelöst wurde). Für die in den 1970er Jahren vermehrt ausgewiesenen Naturschutzgebiete wurden floristische und vegetationskundliche Gutachten benötigt, wodurch zahlreiche Gebiete in Süd- und Mittelhessen in den folgenden Jahren durch die Darmstädter Arbeitsgruppe Geobotanik im Rahmen von Kandidatenarbeiten untersucht werden konnten.

Nach dem Bundesnaturschutzgesetz waren anerkannte Verbände an Naturschutz betreffenden Entscheidungen zu beteiligen. In Hessen gab es zwar diverse Verbände, jedoch (außer der orchidophilen AHO) keinen ausgesprochen botanisch orientierten Verein. Dies führte 1979 zur Gründung der BVNH (Botanische Vereinigung für Naturschutz in Hessen), in der Gisbert Große-Brauckmann zunächst stellvertretender und von 1986 bis 1995 erster Vorsitzender war. 1986 war er maßgeblich an einer Denkschrift zu hessischen Naturwaldreservaten beteiligt, die es im Gegensatz zu allen anderen Bundesländern in Hessen nicht gab und deren Ausweisung erst 1988 begann. Von 1991 bis 1993 kam noch der Vorsitz des hessischen Landesnaturschutzbeirats zu seinen Ämtern hinzu.

Nach dem Rückzug aus allen Ämtern beschäftigte sich Gisbert Große-Brauckmann in seinen letzten Lebensjahren publizistisch nur noch mit „liegengebliebenen“ Mooruntersuchungen. Größere Projekte konnten krankheitsbedingt nicht mehr begonnen werden.

Zu seinen Ehren wurde ein Moorgebiet westlich von Johanngeorgenstadt (Erzgebirgskreis) im Jahr 2001 in „Große Brauckmannhaide“ benannt.

Phanerogamen-Belege von Gisbert Große-Brauckmann liegen in DANV und im Herbar der Technischen Universität Darmstadt (Fachbereich Biologie). Die Darmstädter Belege wurden sämtlich mit maschinenschriftlichen Scheden versehen.
Weiterhin gibt es ein Moos- und Flechtenherbar im Botanischen Institut der TU Darmstadt.

Von Große-Brauckmann beschriebene Pflanzen:

Das Autorenkürzel Grosse-Brauckm. [Fungi, Stephanosporaceae] gehört zu seiner Frau Helga Große-Brauckmann.

Nach Große-Brauckmann benannte Pflanzen:


Publikationen zu Flora und Vegetation:
Große-Brauckmann: Denkschrift
  • 1953: Über die Verbreitung ruderaler Dorfpflanzen innerhalb eines kleinen Gebietes. ‒ Mitt. Florist.-Soziolog. Arbeitsgem., Neue Folge 4, 5‒10; Stolzenau/Weser.
  • 1953: Untersuchungen über die Ökologie, besonders den Wasserhaushalt, von Ruderalgesellschaften. ‒ Vegetatio, Acta Geobotan. 4(5), 245‒283; Den Haag.
  • 1960: Das deutsche Weidelgras und sein Vorkommen auf Hochmoorgrünland. ‒ Grünland 9(10), 69‒72; Hannover.
  • 1961: Pflanzenbestände von Hochmoorwiesen in ihrer Abhängigkeit von der Bodenreaktion. ‒ Grünland 10(9), 55‒59; Hannover.
  • 1961: Bestandsveränderungen auf Hochmoorwiesen durch Nachkalkung ohne Umbruch. ‒ Grünland 10(10), 63‒66; Hannover.
  • 1965: Vom Hochmoor und seiner Pflanzenwelt. ‒ Materia Medica Nordmark, 4. Sonderheft, Hamburg. 26 Seiten.
  • 1977 mit B. Streitz: Das Wiesbüttmoor: Über die Pflanzendecke eines kleinen Naturschutzgebietes im Spessart. ‒ Natur Museum 107(4), 103‒108, 107(5), 141‒148; Frankfurt a. M.
  • 1979: Zur Sicherung und Pflege von Feuchtbiotopen aus botanischer Sicht ‒ dargestellt an Hand von Befunden über einige südhessische Naturschutzgebiete. ‒ Natursch. Landschaftspfl. Hessen 1977/78, 38‒42; Wiesbaden.
  • 1982: Naturschutz und Naturschutzgebiete in Südhessen ‒ botanisch gesehen. ‒ Vogel Umwelt 2(3), 147‒153; Wiesbaden.
  • 1983: Die Pflanzendecke an Fließgewässern und ihre Lebensbedingungen. ‒ Deutscher Verband Wasserwirtsch. Kulturbau, 7. Fortbildungslehrgang: Gewässerausbau ‒ Gerinnestabilität, 21. ‒ 25. März 1983 in Darmstadt, Darmstadt. 15 Seiten.
  • 1983 mit K. Böger & R. Cezanne: Einige neue Befunde zur Pflanzendecke des „Bergsträßer Kiefernwaldes“. ‒ Forsten Natursch. Hessen, Jahresber. 1981/82 Naturschutz Landschaftspfl. 47‒51; Wiesbaden.
  • 1984 mit B. Streitz, U. Lebong & G. Ader: Das Rote Wasser: Pflanzendecke, Entwicklungsgeschichte und Naturschutz eines kleinen Tales im Odenwald. ‒ Telma 14, 57‒79, Hannover.
  • 1985: Die Pflanzenwelt der Fließgewässer. ‒ Bund Wasser- Kulturbauingenieure, Landesverband Hessen: 34. Fortbildungslehrgang „Naturnahe Gestaltung von Fließgewässern und Rückhalteräumen“ am 14. und 15. März 1985 in Friedberg/Hessen, Zusammenfassung der Referate: 23‒40; Friedberg.
  • 1986 mit U. Bohn, M. Geiger, R. Emmermann & F. Müller: Das Rote Moor. ‒ Stiftung Hessischer Naturschutz (Hrsg.), Wiesbaden; 39 Seiten.
  • 1986 mit S. Reimann & B. Streitz): Die Pflanzendecke des Roten Moores in der Rhön. Eine Dokumentation des Vegetationszustandes von 1983 (mit einer Vegetationskarte im Maßstab 1:1500, im Anhang). ‒ Beiträge Naturk. Osthessen 21, 99‒148, 2 Tabellen, 1 Vegetationskarte; Fulda. &bdquo1985“.
  • 1986 („Technische Hochschule Darmstadt“ mit S. Hodvina): Zur Pflege und Entwicklung von Naturschutzgebieten. ‒ In: Der Hessische Minister für Landwirtschaft, Forsten und Naturschutz [Hrsg.]: Lage der Natur in Hessen, 168‒179, Wiesbaden.
  • 1989: Die natürliche Flora an und in den mitteleuropäischen Bächen. ‒ Wasserbau-Mitt. Techn. Hochschule Darmstadt 29, 121‒144; Darmstadt.
  • 1990 mit B. Streitz: Das Pyrolo-Pinetum an der nördlichen Bergstraße: Eine von der Vernichtung bedrohte, bemerkenswerte Waldgesellschaft. ‒ Bot. Natursch. Hessen 4. 64‒76; Frankfurt am Main.
  • 1991: Vorwort; Silbergrasfluren; Filzscharten-Blauschillergrasfluren; Kopflauch-Pfriemengrasfluren. ‒ In: Botan. Ver. Natursch. Hessen (BVNH) & Naturschutz-Zentrum Hessen (Hrsg.): Lebensraum Magerrasen ‒ Biotop des Jahres 1991, 5, 21‒24; 25‒26; 27‒28, Lahnau, Wetzlar.
  • 1992 mit U. Bohn: Ergebnisse der Arbeitsgruppendiskussion: „Magerrasenschutz aus botanischer Sicht“. ‒ Bot. Natursch. Hessen, Beiheft 4, 152‒154; Frankfurt am Main.
  • 1992 mit H. Plachter: Allgemeine Ergebnisse der BVNH-Tagung „Schutz hessischer Magerrasen“, am 15. Juni 1991 von den Tagungsteilnehmern als Resolution verabschiedet. ‒ Bot. Natursch. Hessen, Beiheft 4, 159‒160; Frankfurt am Main.
  • 1998 mit S. Reimann, U. Bohn & F. Müller: Naturschutzgebiet Rotes Moor im Biosphärenreservat Rhön. ‒ Stiftung Hessischer Naturschutz, Wiesbaden. [2] + 54 Seiten. „1997“
Publikationen zu Pilzen:
  • 1957: Myxomyceten aus der Umgebung von Gießen. ‒ Ber. Oberhess. Ges. Natur- Heilk. Gießen, Neue Folge, Naturwissenschaftl. Abt. 28, 48‒57; Gießen.
  • 1976 mit H. Große-Brauckmann: Makromyceten des vorderen und hinteren Odenwaldes (ein floristischer Vergleich). ‒ Zeitschr. Pilzk. 42(8), 151‒159; Schwäbisch Gmünd.
  • 1977 mit H. Große-Brauckmann: Makromyceten des vorderen und hinteren Odenwaldes (ein floristischer Vergleich). ‒ Zeitschr. Pilzk. 43(1), 59‒74; Schwäbisch Gmünd.
  • 1978 mit H. Große-Brauckmann: Zur Pilzflora der Umgebung von Darmstadt vor 50 Jahren und heute (Ein Vergleich der floristischen Befunde Franz Kallenbachs aus der Zeit von 1918 bis 1942 mit dem gegenwärtigen Vorkommen der Arten). ‒ Zeitschr. Mykol. 44(2), 257‒269; Schwäbisch Gmünd.
  • 1983 mit H. Große-Brauckmann: Holzbewohnende Basidiomyceten eines Auenwaldgebietes am Rhein. ‒ Zeitschr. Mykol. 49(1), 19‒44; Schwäbisch Gmünd.
  • 1984 mit H. Große-Brauckmann: Über Funde von Xerocomus parasiticus. ‒ Hess. Florist. Briefe 33(1), 16; Darmstadt.
Publikationen zu Pollen:
  • 1969: mit E. Stix: Kontinuierliche Bestimmungen des Pollen- und Sporengehaltes der Luft. ‒ Ber. Deutschen Botan. Ges. 81(11), 528‒534; Berlin. „1968“.
  • 1970 mit E. Stix: Der Pollen- und Sporengehalt der Luft und seine tages- und jahreszeitlichen Schwankungen unter mitteleuropäischen Verhältnissen (Nach Untersuchungen in Darmstadt 1964/65). ‒ Flora 159(1/2), 1‒37; Jena.
  • 1978: Absolute jährliche Pollenniederschlagsmengen an verchiedenen Beobachtungsorten in der Bundesrepublik Deutschland. ‒ Flora 167(3/4), 209‒247; Jena.
  • 1979 mit E. Stix: Beziehungen zwischen Pollenkonzentrationen in der Luft und Pollenniederschlagswerten. ‒ Flora 168(1/2), 53‒84; Jena.
Publikationen zu Torfen, Großresten & Vegetationsgeschichte:
  • 1958: Über Entstehung und Eigenschaften des Torfes und seine Bedeutung für die Rhododendron-Kultur. ‒ Rhododendron Immergrüne Laubgehölze, Jahrb. Deutschen Rhododendronges. 1958, 39‒57; Bremen.
  • 1961: Zur Terminologie organogener Sedimente. ‒ Geolog. Jahrb. 79, 117‒143; Hannover.
  • 1962: Moorstratigraphische Untersuchungen im Niederwesergebiet (Über Moorbildungen am Geestrand und ihre Torfe). ‒ Veröff. Geobotan. Inst. Eidgenöss. Techn. Hochschule, Stiftung Rübel, Zürich 37, 100‒119, Tafel VIII (Festschrift Franz Firbas); Zürich.
  • 1962: Zur Moorgliederung und -ansprache. ‒ Zeitschr. Kulturtechnik 3(1), 6‒29; Berlin.
  • 1962: Torfe und torfbildende Pflanzengesellschaften. Zur Ansprache der Torfe an Hand ihrer Pflanzenreste. ‒ Zeitschr. Kulturtechnik 3(4), 205‒225; Berlin.
  • 1963: Zum Unterrichtsthema: Die Moore (Karl Bormann, Hrsg.). ‒ Bremer Schulblatt 10(3), 15‒16; Bremen.
  • 1963 mit D. Puffe: Mikromorphologische Untersuchungen an Torfen. Zur Frage der Zersetzung oberflächennaher Hochmoortorfe unter Grünland. ‒ Zeitschr. Kulturtechnik Flurbereinigung 4(3), 159‒188; Berlin.
  • 1963: Über die Artenzusammensetzung von Torfen aus dem nordwestdeutschen Marschen-Randgebiet (Eine pflanzensoziologische Auswertung von Grossrestuntersuchungen). ‒ Vegetatio, Acta Geobotan. 11(5‒6), 325‒341; Den Haag.
  • 1964: Zur Artenzusammensetzung von Torfen (Einige Befunde und Überlegungen zur Frage der Zersetzlichkeit und Erhaltungsfähigkeit von Pflanzenresten). ‒ Ber. Deutschen Botan. Ges. 76 (1. Generalversammlungsheft), (22)‒(37), Tafeln (I), (II); Berlin. „1963“.
  • 1964 mit W. Baden: Einige für Wasserwirt und Landwirt wichtige moorkundliche Begriffe. ‒ Wasser Boden 16(5), 155‒159; Hamburg.
  • 1964: Einige wenig beachtete Pflanzenreste in nordwestdeutschen Torfen und die Art ihres Vorkommens. ‒ Geolog. Jahrb. 81, 621‒643; Hannover.
  • 1964 mit D. Puffe: Untersuchungen an Torf-Dünnschnitten aus einem Moorprofil vom Teufelsmoor in Bremen. ‒ In: A. Jongerius, editor: Soil micromorphology. ‒ Proc. 2nd international working-meeting on soil micromorphology, Arnhem, The Netherlands, Sept. 22‒25, 1964, 83–93, Amsterdam.
  • 1964 mit D. Puffe: Über Zersetzungsprozesse und Stoffbilanz im wachsenden Moor. ‒ VIII. Internationaler Bodenkundlicher Kongress (8th International Congress of Soil Science), Berichte (Transactions) 5, 635‒648; Bucharest–Romania.
  • 1965: Botanische Torfuntersuchungen („Großrest-Analysen“) und die Möglichkeiten zu ihrer Auswertung. ‒ Bericht über den „8. Internationalen Kongress für universelle Moor- und Torfforschung“ vom 5. bis 10. Oktober 1962 in Bremen, 33‒42; Linz.
  • 1967: Die Moore in der Bundesrepublik Deutschland. ‒ Natur Landschaft 42(9), 195‒199; Mainz.
  • 1967: Über die Artenzusammensetzung einiger nordwestdeutscher Torfe. ‒ In: R. Tüxen, Hrsg.: Pflanzensoziologie und Palynologie. ‒ Bericht über das Internationale Symposium in Stolzenau/Weser 1962 der Internationalen Vereinigung für Vegetationskunde, 160‒180; W. Junk, Den Haag.
  • 1968: Einige Ergebnisse einer vegetationskundlichen Auswertung botanischer Torfuntersuchungen, besonders im Hinblick auf Sukzessionsfragen. ‒ Acta Botan. Neerland. 17(1), 59‒69; Leiden.
  • 1969: Zur Zonierung und Sukzession im Randgebiet eines Hochmoores (nach Torfuntersuchungen im Teufelsmoor bei Bremen). ‒ Vegetatio, Acta Geobotan. 17(1‒6), 33‒49; The Hague.
  • 1972: Über pflanzliche Makrofossilien mitteleuropäischer Torfe. I. Gewebereste krautiger Pflanzen und ihre Merkmale. ‒ Telma 2, 19–55; Hannover.
  • 1973 mit W. Haußner & K. Mohr: Über eine kleine Vermoorung im Odenwald, ihre Ablagerungen und ihre Entwicklung ‒ auch im Zusammenhang mit der Entwicklung der umgebenden Kulturlandschaft. ‒ Zeitschr. Kulturtechnik Flurbereinigung 14, 132‒143; Berlin.
  • 1973 mit K. Dierßen: Zur historischen und aktuellen Vegetation im Poggenpohlsmoor bei Dötlingen (Oldenburg). ‒ Mitt. Florist.-Soziolog. Arbeitsgem., Neue Folge 15/16, 109‒145, Tab. 12‒21; Todenmann ‒ Göttingen.
  • 1974: Über pflanzliche Makrofossilien mitteleuropäischer Torfe. II. Weitere Reste (Früchte und Samen, Moose u. a.) und ihre Bestimmungsmöglichkeiten. ‒ Telma 4, 51‒117; Hannover.
  • 1974: Zum Verlauf der Verlandung bei einem eutrophen Flachsee (nach quartärbotanischen Untersuchungen am Steinhuder Meer). I. Heutige Vegetationszonierung, torfbildende Pflanzengesellschaften der Vergangenheit. ‒ Flora 163, 179‒229; Jena.
  • 1975: Über Beziehungen zwischen chemischen Merkmalen von Torfen und ihrem botanischen Charakter. ‒ In: Torfforschung GmbH, Hrsg.; E. Hacker & J. Tüxen, Schriftleitung: Moor und Torf in Wissenschaft und Wirtschaft ‒ Siegfried Schneider zum 70. Geburtstag am 15. Oktober 1975; Bad Zwischenahn; [176 Seiten]. Seiten 145‒155.
  • 1975: Einige allgemeine Ergebnisse von Torf-Großrestuntersuchungen. ‒ Telma 5: 39‒42; Hannover.
  • 1976: Ablagerungen der Moore. ‒ In: K. Göttlich, Hrsg.: Moor- und Torfkunde. ‒ E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart, [X, (II), 269 Seiten]. Seiten 91‒148.
  • 1976: Zum Verlauf der Verlandung bei einem eutrophen Flachsee (nach quartärbotanischen Untersuchungen am Steinhuder Meer). II. Die Sukzessionen, ihr Ablauf und ihre Bedingungen. ‒ Flora 165(5), 415‒455; Jena.
  • 1977 mit B. Streitz: Das Wiesbüttmoor: Entstehung und Entwicklungsgeschichte einer kleinen Vermoorung im Spessart. ‒ Natur Museum 107(12), 367‒374; Frankfurt a. M.
  • 1977: mit E. Hacker & J. Tüxen: Moore in der bodenkundlichen Kartierung ‒ ein Vorschlag zur Diskussion. ‒ Telma 7, 39‒54; Hannover.
  • 1979: Pflanzliche Großreste von Moorprofilen aus dem Bereich einer steinzeitlichen Seeufer-Siedlung am Dümmer. ‒ Phytocoenologia 6, 106‒117; Stuttgart, Braunschweig.
  • 1979: Zur Deutung einiger Makrofossil-Vergesellschaftungen unter dem Gesichtspunkt der Torfbildung. ‒ In: O. Wilmanns & R. Tüxen, Redaktion: Werden und Vergehen von Pflanzengesellschaften (Rinteln, 20.‒23. März 1978). ‒ Berichte der Internationalen Symposien der Internationalen Vereinigung für Vegetationskunde; Vaduz. Seiten 111‒132.
  • 1979: Moortypen der Vergangenheit und ihre Wandlungen. ‒ Mitt. Naturforschenden Ges. Bern, Neue Folge 36, 140‒143; Bern.
  • 1979: Sukzessionen bei einigen torfbildenden Pflanzengesellschaften (nach Ergebnissen von Großrest-Untersuchungen an Torfen). ‒ In: R. Tüxen, Hrsg.: Gesellschaftsentwicklung (Syndynamik). (Rinteln, 20.‒23. März 1978). ‒ Berichte der Internationalen Symposien der Internationalen Vereinigung für Vegetationskunde [11], 393‒408; Vaduz.
  • 1980: Ablagerungen der Moore. ‒ In: K. Göttlich, Hrsg.: Moor- und Torfkunde, 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage; E. Schweizer-bart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart, [II, (II), 338 Seiten]. Seiten 130‒172.
  • 1981: Stratigraphy and peat characteristics in ombrotrophic bogs as indicators of their past vegetation and ecology. ‒ VIII International Botanical Congress, Sydney, Australia, 21‒28 August 1981, Abstracts: 108; Sydney.
  • 1982: Vegetative plant macrofossils. ‒ In: B. E. Berglund, ed.: Palaeohydrological changes in the temperate zone in the last 15000 years. Subprojekt B. Lake and mire environments, volume III (Specific methods), Seiten 111‒130, IUGS/UNESCO, Lund.
  • 1985: Über einige torfbildende Pflanzengesellschaften der Vergangenheit in der Rhön und auf dem Vogelsberg. ‒ Tuexenia 5, 191‒206; Göttingen.
  • 1986: Analysis of vegetative plant macrofossils. ‒ In: B. E. Berglund, ed., with the assistance of M. Ralsta-Jasiewiczowa: Handbook of holocene palaeoecology and palaeohydrology: Seiten 591‒618. ‒ John Wiley & Sons, Chichester ⋅ New York ⋅ Brisbane ⋅ Toronto ⋅ Singapore. (xxiv + 869 Seiten).
  • 1986: mit A. Hölzer: Bericht über die gemeinsame Arbeitstagung der Sektion I (Geowissenschaften) und Sektion V (Naturschutz u. Raumordnung) der DGMT vom 5.‒7. September 1986 in Schneverdingen zum Thema „Kleinsthochmoore“. ‒ Telma 16, 337‒341; Hannover.
  • 1988 mit B. Streitz & G. Schild: Einige vegetationsgeschichtliche Befunde aus der Hohen Rhön. ‒ Beiträge Naturk. Osthessen 23, 31‒65; Fulda. „1987“.
  • 1989 mit U. Bohn: Renaturierung von Mittelgebirgsmooren. Ergebnisse einer im September 1988 in der Rhön durchgeführten Tagung. ‒ Natur Landschaft 64(4), 166‒169; Stuttgart.
  • 1989: mit S. Reimann: Resthochmoor- und Leegmoorflächen des Roten Moores in der Rhön: Ausgangszustand, Renaturierungsmaßnahmen und einige vorläufige Befunde und Überlegungen. ‒ Telma, Beiheft 2, 37‒65; Hannover.
  • 1990 mit G. Malchow & B. Streitz: Makrofossil- und pollenanalytische Befunde vom Altneckarbett bei Riedstadt-Goddelau. ‒ In: P. Wagner: Die Holzbrücken bei Riedstadt-Goddelau, Kreis Groß-Gerau. ‒ Mater. Vor- Frühgeschichte Hessen 5, 111‒132; Wiesbaden.
  • 1990: Ablagerungen der Moore. ‒ In: K. Göttlich, Hrsg.: Moor- und Torfkunde, 3. vollständig überarbeitete, ergänzte und erweiterte Auflage; E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart, [XVI, 529 Seiten]. Seiten 175–236.
  • 1990 (deutsche Fassung des Textes): H. Joosten: Die Geschichte der Moore und Moornutzung im Peelgebiet (Niederlande). Tagung der Sektionen I und V der Deutschen Gesellschaft für Moor- und Torfkunde (DGMT) in Meijel (Niederlande), 26. bis 29. September 1990. 34 Seiten; Darmstadt.
  • 1990: Moore und Torfe in der Bodenkunde: neuere Aspekte. ‒ Telma 20, 79‒96; Hannover.
  • 1990: mit H. Joosten: Bericht über die gemeinsame Arbeitstagung der Sektion I (Geowissenschaften) und Sektion V (Naturschutz u. Raumordnung) der DGMT vom 26.‒29. September 1990 in Meijel, Provinz Limburg (Niederlande). ‒ Telma 20, 343‒345; Hannover.
  • 1992: mit B. Streitz: Pflanzliche Makrofossilien mitteleuropäischer Torfe. III. Früchte, Samen und einige Gewebe (Fotos von fossilen Pflanzenresten). ‒ Telma 22, 53‒102; Hannover.
  • 1992 (Hrsg.): Über Landschaft, Pflanzendecke, Vegetationsgeschichte und Moore im Hohen Venn. Tagung der Sektionen I und V der Deutschen Gesellschaft für Moor- und Torfkunde (DGMT). Im Centre de Vacances „Les Hautes Fagues“ bei Ovifat (Belgien) vom 17. bis 20. September 1992. 43 Seiten; Darmstadt.
  • 1992 mit H. Joosten: Bericht über die gemeinsame Arbeitstagung der Sektionen I (Geowissenschaften) und V (Naturschutz und Raumordnung) der DGMT vom 17.‒20. September 1992 im Hohen Venn (Belgien). ‒ Telma 22, 345‒347; Hannover.
  • 1993 mit R. Eggelsmann, A. L. Heathwaite, E. Küster, W. Naucke, M. Schuch & V. Schweickle: Physical processes and properties of mires. ‒ In: (revised and amended by) A. L. Heathwaite (from the original text Moor- und Torfkunde edited by K. Göttlich and translated by J. Cooke): Mires. Process, exploitation and conservation; Seiten 171‒262. John Wiley & Sons, Chichester ⋅ New York ⋅ Brisbane ⋅ Toronto ⋅ Singapore. (x + 506 Seiten).
  • 1993 mit G. Roeschmann, H. Kuntze, J. Blankenburg & J. Tüxen: Vorschläge zur Erweiterung der Bodensystematik der Moore. ‒ Geolog. Jahrb., Reihe F (Bodenk.) 29, 3‒49; Hannover.
  • 1994: Zur Gliederung und Ansprache mitteleuropäischer Torfe (Vorschläge für die 4. Auflage der Bodenkundlichen Kartieranleitung). ‒ Telma 24, 19‒30; Hannover.
  • 1994: Probleme der Kartierung und Systematik der Moorböden ‒ Eine Diskussion in Lingen und was bislang daraus geworden ist. ‒ Telma 24, 31‒56; Hannover.
  • 1995 mit W. Schäfer & O. Wittmann: Nochmals: Zur Systematik und Kartierung von Moorböden. ‒ Telma 25, 35‒55; Hannover.
  • 1995: Bericht über die gemeinsame Arbeitstagung von Sektion I (Geowissenschaften) und Sektion V (Naturschutz und Raumordnung) der DGMT vom 30. August bis zum 2. September 1995 in Mecklenburg-Vorpommern (Greifswald). ‒ Telma 25, 337‒343; Hannover.
  • 1996: Classification of peat and peat bogs in Germany and its botanical, ecological and pedological foundations. ‒ In: G. W. Lüttig, ed.: 10th International Peat Congress. 27 May ‒ 2 June 1996, Bremen, Germany, 1 (Abstracts), 5; E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart.
  • 1996: Classification of peat and peatbogs in Germany and its botanical, ecological and pedological foundations. ‒ In: G. W. Lüttig, ed.: 10th International Peat Congress. 27 May ‒ 2 June 1996, Bremen, Germany, 2 (Proceedings), 21‒38; E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart.
  • 1996: Summary paper: Types, genesis, and classification of mires. ‒ In: G. W. Lüttig, ed.: 10th International Peat Congress. 27 May ‒ 2 June 1996, Bremen, Germany, 3 (Summary papers), 7‒15; E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart.
  • 1996: German peatlands and peatland research ‒ past and present. ‒ In: G. W. Lüttig, ed.: 10th International Peat Congress. 27 May ‒ 2 June 1996, Bremen, Germany, 4 (Late contributions), 1‒21; E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart.
  • 1996: Ansprache und Klassifikation von Torfen und Mooren als Voraussetzung für Moorkartierungen (vor allem aus bodenkundlicher Sicht.) ‒ Abhandl. Naturwissenschaftl. Ver. Bremen 43(2): 213‒237 (Festschrift Cordes); Bremen.
  • 1996: Moore in der Rhön als Beispiele für Entstehung, Entwicklung und Ausbildungsformen von Mooren und ihre Probleme heute. ‒ Beiträge Naturk. Osthessen 32, 73‒99; Fulda.
  • 1997: Moore und Moor-Naturschutzgebiete in Deutschland ‒ eine Bestandsaufnahme. ‒ Telma 27, 183‒215; Hannover.
  • 1998: Bericht über die gemeinsame Fachtagung der Sektionen I und V, DGMT, und der Sächsischen Akademie für Natur und Umwelt vom 30. September bis zum 4. Oktober 1998 in Niederlauterstein/Erzgebirge über „Moore in ihrer Beziehung zu Gehölzbeständen“. ‒ Telma 28, 323‒327; Hannover.
  • [1998: DIN 4047-4, Landwirtschaftlicher Wasserbau. Teil 4: Begriffe, Moore und Moorböden. ‒ Normenausschuß Wasserwesen, 12 S., Berlin.]
  • 1999: Das Fünfblänkenmoor am Engenkopf, ein bemerkenswertes ombrosoligenes Moor in einem Karstgebiet des südlichen Allgäus. ‒ Carolinea 56, 29‒62, 3 Farbtafeln; Karlsruhe. „1998“.
  • 1999: Torfbildende Pflanzengemeinschaften der Vergangenheit im Vorderen Odenwald. ‒ Bot. Natursch. Hessen 11, 51‒70, 1 Tabelle im Anhang; Frankfurt am Main.
  • 2000: Moore im westlichen Hinteren Odenwald (Wegscheide-Gebiet) ‒ historisch-floristisch sowie pollen- und makrofossilanalytisch. ‒ Bot. Natursch. Hessen 12, 23‒41; Frankfurt am Main.
  • 2002 † & Ursula Lebong: Pollenanalytische und Makrofossilbefunde aus dem Sandstein-Odenwald. ‒ Carolinea 59, 25‒44; Karlsruhe. „2001“.
  • 2002 †: Paläobotanische Befunde von zwei Mooren im Gebiet des Hohen Ifen, Vorarlberg (Österreich). ‒ Telma 32, 17‒36; Hannover.
  • 2003 † & G. Caspers: Paläoökologische Untersuchungen des Pestruper Moores (Ldkr. Oldenburg) in Hinblick auf die Flussgeschichte der Hunte seit dem Weichsel-Spätglazial. ‒ Telma 33, 21‒34; Hannover.
Exkursionsführer:
  • 1957 mit W. Baden: Bodenkundliche Exkursion durch das Teufelsmoor. [Führer zur] Tagung der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft in Bremen vom 2. bis 8. September 1957. ‒ 20 Seiten; Bremen.
  • 1958 mit W. Baden: Bodenkundliche Exkursion in Moorgebiete zwischen Unterweser und Unterelbe. [Führer zur] Tagung der Internationalen Bodenkundlichen Gesellschaft in Hamburg vom 25. bis 31. August 1958. ‒ 27 Seiten; Bremen.
  • 1962 mit W. Baden & S. Schneider: Über einige Moore und Moorgebiete zwischen Niederweser und Niederelbe, in Oldenburg, Ostfriesland, dem Emsland und dem Gebiet nordwestlich von Hannover. Erläuterungen zu den Exkursionen beim 8. Moorkongreß der Internat. Ges. f. Moorforschung vom 5. bis 10. Oktober 1962 in Bremen. ‒ 44 Seiten; Bremen.
  • 1970: Exkursion am 5. Oktober 1968: Rheintal, Bergstraße und Odenwald. ‒ Ber. Deutschen Botan. Ges. 81(12), 573‒576; Berlin. „1968“.
  • 1988 mit U. Bohn: Hinweise und Erläuterungen zu den Exkursionen am 20. und 21. September: NSG Rotes Moor, NSG Schwarzes Moor. Renaturierungsprojekte und Renaturierungsprozesse an Mooren in Mittelgebirgslandschaften (Tagung des BMU und der DGMT in der Rhön, September 1988). ‒ 62 Seiten; Darmstadt.
  • 1994 mit T. Gies & F. Müller: Exkursion B: Rhön (Schwarzes und Rotes Moor) am 23. 9. 1994. Tagung der Gesellschaft für Ökologie in Frankfurt a. M. 19. bis 23. September 1994. ‒ [5] + 62 Seiten, Frankfurt am Main.
Sonstiges:
  • 1974: Botanischer Garten Darmstadt ‒ aus seiner 160jährigen Vergangenheit und von seiner Rolle heute. ‒ Techn. Hochschule Darmstadt, Jahrb. 1974, 17‒30; Darmstadt.
  • 1979: mit W. Schnedler & H. Schulz: Eine Mitteilung an alle Freunde der hessischen Flora. ‒ Hess. Florist. Briefe 28(3), 38‒41; Darmstadt.
  • 1987 Eine Denkschrift über die Einrichtung von Naturwaldreservaten in Hessen. ‒ Bot. Natursch. Hessen 1, 19‒27; Frankfurt am Main.
  • 1988 mit J. Godt, D. Popp, J. Stein & H. Wienhaus: Naturnahe Entwicklung der Wälder in Hessen. Leitfaden für die Beteiligung von Vertretern der Naturschutzverbände an Forsteinrichtungsverfah-ren im Rahmen des § 29 Bundesnaturschutzgesetz. ‒ Bot. Natursch. Hessen, Beiheft 1, 69 Seiten; Frankfurt am Main.
  • 1993: Gedanken aus Naturschutzsicht über ein Bodenschutzgesetz: Erwartungen und Forderungen, auch hinsichtlich der Böden als Pflanzenstandort. ‒ In: Hessisches Ministerium für Landesentwicklung, Wohnen, Landwirtschaft, Forsten und Naturschutz, Hrsg.: Ökologie-Forum in Hessen, Bodenschutzgesetz. Erfahrungen ‒ Positionen ‒ Perspektiven, 47–52, Wiesbaden.
  • 2001: Ins Moor geraten und nicht wieder herausgekommen oder: Moorkundlich-subjektives von den 1950er / 1960er Jahren bis gegen 2000. ‒ Telma 31, 14‒43, Hannover.
  • 2002: Geobotaniker an der TH Darmstadt und hessischer Naturschutz-„Funktionär“. ‒ Bot. Natursch. Hessen 14, 33‒46; Frankfurt am Main.
unveröffentlicht:
  • 1950: Floristische Zusammensetzung und Ökologie der Ruderal- und Trittgesellschaften in der Umgebung Göttingens. ‒ Staatsexamensarbeit, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Georg-August-Universität zu Göttingen. [3] + 80 Seiten, 4 Tabellen.
  • 1952: Untersuchungen über die Oekologie, besonders den Wasserhaushalt, von Ruderalgesellschaften. ‒ Dissertation, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Georg-August-Universität zu Göttingen. [4] + 46 Seiten, Anhang (47 Abbildungen, 2 Tabellen).
  • 1964: Bericht über Ergebnisse stratigraphischer Untersuchungen im nordöstlichen Teil des Schweimker Moores. ‒ Bremen, 13 Seiten.
  • 1967: Typen und Sukzessionen torfbildender Pflanzengesellschaften in nw-deutschen Mooren, besonders am Steinhuder Meer. ‒ Habilitationsschrift, Fakultät für Chemie, Biologie, Geologie und Mineralogie der Technischen Hochschule Darmstadt. [1] + 122 Seiten, 41 Tabellen, 10 Abbildungen. (unveröffentlicht).
  • 1968: Das Poggenpohlsmoor bei Dötlingen ‒ zur heutigen Vegetation, seiner Entwicklungsgeschichte und der Frage seiner Erhaltung. ‒ [ohne Ort]. 36 Seiten + 7 Anlagen.
Publikationen über Gisbert Große-Brauckmann:
  • Joosten H. 1997: Gisbert Grosse-Brauckmann. Träger der C. A. Weber-Medaille. ‒ Telma 27, 11‒14, Hannover.
  • Anonymus 2001: Gisbert Große-Brauckmann. 12. Mai 1926 bis 25. April 2001. ‒ Telma 31, 13‒14, Hannover.
  • Anonymus 2001: Verzeichnis der Veröffentlichungen von Prof. Dr. Gisbert Große-Brauckmann. ‒ Telma 31, 35‒43, Hannover.
  • Schwabe-Kratochwil A. & W. Ullrich 2001: Zum Tode von Professor Große-Brauckmann. ‒ TUD intern 22(4), 4, Darmstadt.
  • Schwabe A. 2001: Gisbert Große-Brauckmann (1926‒2001). ‒ Tuexenia, Mitt. Florist.-Soziolog. Arbeitsgem., Neue Serie 21, 293‒295, Göttingen.
  • Vasari Y. 2001: Gisbert Grosse-Brauckmann (1926‒2001). ‒ SUO. Mires Peat 52(3‒4), 141‒142, Helsinki.
  • Cordes H. 2002: Prof. Dr. Gisbert Grosse-Brauckmann (1926‒2001). ‒ Abh. Naturwiss. Ver. Bremen 45(1), 3‒4, Bremen. „2001“.
  • Gregor T. 2002: Gisbert Große-Brauckmann. 12. Mai 1926 ‒ 25. April 2001. ‒ Bot. Natursch. Hessen 14: 5‒31, Frankfurt am Main.
  • Buttler K. P. & T. Gregor 2004: Gisbert Große-Brauckmann (12. Mai 1926 ‒ 25. April 2001). Nachträge zur Publikationsliste und ein weiterer Nachruf. ‒ Bot. Natursch. Hessen 17, 5, Frankfurt am Main.

Quellen:
Bildnis: aus Familienbesitz
Handschrift: Gisbert Große-Brauckmann
Prüfungsamt math.-nat. Fakultäten Universität Göttingen (A. Wode)

© BVNH 23. April 2017